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Verwirrend ästhetisch

Sie gilt als Pionierin der abstrakten Malerei: Hilma af Klint, die schwedische Malerin, von der unser heutiges Akustikbild-Motiv gemalt wurde.

Das Bild entstand um 1907, also zu einer Zeit, als noch niemand nach einer der Definitionen, die uns Wikipedia unter „abstrakter Malerei“ auftischt, nämlich „ohne Komositionsabsicht“, gemalt hat. Eine Kompositionsabsicht kann wohl niemand diesem Bild absprechen, auch wenn man nicht wirklich den Finger darauf legen kann, was denn hier die Absicht war.

Hilma af Klint hat selbst nie ein Bild ausgestellt, und außerdem verfügt, dass ihre Bilder frühestens 20 Jahre nach ihrem Tod ausgestellt werden dürfen. Tatsächlich wurden ihre Werke erst in den 1980er Jahren langsam bekannt.

Da Hilma af Klint dem Okkulten zugeneigt und selbst ein Medium war, liegt die Vermutung nahe, dass ihre Bilder geheime Botschaften enthalten könnten. Die vier „ave maria“, die sich im bildbestimmenden Kreis befinden, legen aber auch nahe, dass mit „okkult“ jetzt nicht wirklich dunkle Botschaften gemeint sind.
Ihr Interesse an Theosophie und Anthroposophie sind ein weiterer Hinweis darauf, dass sie eher der lichten Seite der Mystik zugewandt war.

Eigentlich reicht es ja, das vorliegende Bild zu betrachten, um zu dem Schluss zu kommen, dass die Botschaft von Hilma af Klint eine sehr freundliche sein muss. Etwas verschwurbelt vielleicht, aber hell und lebensbejahend auf jeden Fall.

Ab heute auf unserer Akustikbild-Wochenkarte. Wohl bekomm’s!

„Die Wochenkarte“