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Luganer See vor Sonnenaufgang

Ernst (Ernesto) Schiess heißt der Maler des heutigen Akustikbildes.
Nie gehört? Me too.

Es gibt nicht mal einen Wikipedia-Eintrag über ihm.

Ich wette jetzt mal, dass es einige gibt, die, mit seinen Werken konfrontiert, behaupten, dass das okay sei, weil er für solche Bilder gar keinen Eintrag verdient hätte.
Die alte Geschichte … von „sowas könnte ich auch“ bis „hingeschmiert“ …

Er selbst war wohl nicht unbedingt ein Freund des Elaborierten, so dass man bei einem Auktionshaus, das seine Bilder anbietet, den Satz finden kann „wie oft bei Schiess mit kleinen Erhaltungsmängeln, die meist auf seinen unsorgfältigen Umgang mit den bemalten Kartons zurückzuführen sind“

Da bei seinen Bildern eigentlich immer alles da ist, was zählt, Licht, Form, Farbe, finde ich, dass seine „Skizzen“ mehr sind als bloß Skizzen. Und wer bitte wäre denn bitte so blöd und malt Skizzen in Öl? Skizzen sind doch wie kurze Notizen, die man später ausarbeitet. Ich hab noch kein Bild von ihm gesehen, das man als „ausgearbeitet“ bezeichnen könnte.

Mir scheint Schiess eher wie ein Jazz-Musiker, der kurz mal ein paar Takte oder Akkorde anklingen lässt, die dem ganzen Song zugrunde liegen, und der dann auf sein Solo verzichtet, weil ein Solo eher die Ausarbeitung des Egos wäre, als die des Liedes.

Naja, egal, ich hör hier mal auf zu fantasieren und erwähne noch die schöne Erwähnung( 😉 ) auf einer Galerie-Website, laut der Schiess im Jahre 1902 in einen Schiessunfall verwickelt war …

Das jazzige Akustikbild-Motiv ist noch bis Sonntag, 25.10.2020 auf unserer „Wochenkarte“ zu finden!

„Die Wochenkarte“